Jun 132012
 

Heute Abend geht’s auf die Philippinen! Ich fahre zunächst mit dem Zug nach Busan, steige dort ins Flugzeug nach Cebu und nehme dann 5 h später gleich das nächste Flugzeug zur nächsten Insel zum Ort Bacolod, um dann mit dem Bus nach Sipalay City zu fahren und von dort aus zum Easy Diving und Beach Resort zu gelangen. Komme am 22. Juni gegen 7 Uhr wieder in Busan an. Viele Grüße an die Heimat!

22. Juni: Nach 30 h umherreisen bin ich wieder hier. Habe meinen Tauchschein am 19.6. gemacht, ja, in meinem Geburstag. Davor sah es gar nicht so rosig aus (aktuell Regenzeit auf den Philippinen!), aber dazu mehr in den nächsten Blogeinträgen. Darin erfahrt ihr dann auch die Gemeinsamkeit zwischen einem Skorpion, einer Vogelspinne und einem Gecko 😉 .

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Mai 242012
 

Ursprünglich bin ich ja nach Südkorea gekommen, um etwas praktische Erfahrung in einem Labor zu sammeln. Diese Erfahrung erweist sich mittlerweile nach knapp 8 Wochen als eine Nullnummer. Keine Arbeit, wenn Arbeit, dann kleine Kleckereien, mit denen ich mich nicht identifizieren kann, keine Kommunikation mit Professor (er spricht generell nicht viel) oder den Laborleuten (können kein Wort Englisch). Ich wasche sogar schon freiwillig ab und räume deren Müll weg, damit ich hier nicht verfette. Ich habe deshalb darüber nachgedacht, dass Labor zu wechseln. Da ich aber in einem Apartment wohne, was der Professor bezahlt, ist dies leichter als gesagt. Continue reading »

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Mai 082012
 

Letzte Woche habe ich mir bei einem Straßenhändler für 40 Eur ein gebrauchtes Rad mit neuen Reifen gekauft. Bremsen, Gangschaltung, alles funktioniert. Nur die haben hier immer so kleine Fahrräder, meins gehört schon zu den größeren!

Jetzt bin ich also aufm Weg zum Geldautomaten nicht mehr 40 min, sondern 10 min unterwegs, nur mal so als Beispiel.

Achja, habe mir sogar Beleuchtung zugelegt, gibt mir ein Gefühl der Überlegenheit 😉 .

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Mai 072012
 

Am Donnerstag ging es mit 300 km/h per Schnellzug (KTX, Korean Train eXpress) nach Seoul. Dort angekommen, nahmen wir zur besten Rush-Hour die U-Bahn, damit ich auch ja nichts von Seoul zu sehen bekomme… . Ist jedenfalls schneller als mit dem Bus, denn Seoul ist mit seinen 20 Mio Einwohnern nicht gerade ne verkehrsberuhigte Zone. Aber auch im Untergrund wird’s nicht langweilig, da die U-Bahnstationen alle unterschiedlich aussehen und teilweise einer Kunstgalerie gleichen. Der U-Bahnplan läd auch ein für lustige Ratespielchen.

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Apr 232012
 

Ist eine Ansammlung von mehreren Apartmentblöcken, die wohl in die Kategorie „gehobener Standard“ gehören. Würde ich solch ein „2“-Zimmerapartment mieten wollen, müsste ich 400 Eur Kaltmiete zahlen.

Jetzt steigen wir erstmal in den Fahrstuhl und lassen uns von einer Computerstimme begrüßen und von der Videoüberwachung begucken.

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Apr 222012
 

Gebaut am rosaroten Meer, kann sich hier jeder gleich vor seiner Haustür in die Fluten stürzen. Kleiner Scherz 😉 . Zumindest kann man hier in dem roten und rosafarbenen Blumenmeer baden gehen. Erst die Magnolienblüte, dann die Kirschblüte, nun die … Blüten halt. Rosafarbene Bäume habe ich vorher auch noch nicht gesehen. Und weil’s beim letzten Mal schwerverdaulichen Text gab, gibt’s heute viele bunte Fotos von heute 🙂 . Die Nr. 102 ist übrigens mein Apartment.

P.S.: Sind die Bilder eigentlich zu groß, wenn ihr sie euch im Vollformat anschaut? Bitte mal in den Kommentaren dazuschreiben!

 

English:

Gyeongsan is a port city, really! 😉 The red and pink blossom covers the city in a colorfull sea of flowers.

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Apr 212012
 

Okay, heute gibt es mal etwas zum Thema Geschichte und aktuelle Politik.

Letzte Woche war ich für zwei Tage auf einer Konferenz. Der Professor ist mit mir und zwei anderen aus dem Lab gefahren. Zwischendurch haben wir einen Halt gemacht, um die Grabstätte von Roh Moo-hyun aufzusuchen. Er war von 2003 bis 2008 südkoreanischer Präsident und setzte sich u.a. für eine Annäherung an Nordkorea ein. Zu Beginn seiner Politikerkarriere setzte er sich für demokratische Rechte ein, denn das Land wurde vor nicht einmal 30 Jahren noch teils diktatorisch regiert (blutige Niederschlagung der Studentenproteste 1980 in Gwangju). Mein Prof. ist jedenfalls ein sehr großer Fan von ihm und viele andere Koreaner scheinbar auch. Continue reading »

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Apr 202012
 

Teil des Campus der Yeungnam-Universität  in Gyeongsan (mein Wohnort) im Frühling, dieses Mal mit Sonne 😉

(1) Selbst wenn nicht alle einen sichtbaren Sonnenschutz tragen, mindestens Sonnenschutzcreme wird wohl von den meisten verwendet. (2) Irgendwann schaukle ich das Ding auch mal. (3) Historisches Dorf direkt auf dem Campusgelände. (4+5) Leider schon größtenteils verblüht, aber der hier abgebildete Pfad der Liebe war wirklich wie im Märchen. Das war übrigens am Sonntag, Kirschblütenfestival auf dem Campus, deshalb auch die Menschenmasse.

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Apr 192012
 

Yuri meinte mal zu mir, Koreaner leben in Käfigen. Wie leben wohl deren Haustiere? Na klar, im Terrarium! 😉

Und weil es gestern so viel Text gab, heute nur mal einige Fotos zum Thema.

P.S.: Mir geht’s wieder langsam besser, strengt aber alles noch ziemlich an. Und damit meine ich noch nicht mal das Schlucken der 17 Tabletten am Tag 😉 .

 
English:

Koreans living in cages. What about pets? They’re living in terrariums! Maybe, everyone and everything is cute in Korea. Girls, boys, pets. But is it necessary to abuse for example that little cat? Really, I don’t like it, even I took pictures of them.

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Apr 182012
 

Bis Ende letzter Woche habe ich schon knapp 2,5 Wochen in Korea verbracht. Da lernt man natürlich allerhand neuer Leute kennen. Einige möchte ich euch hier vorstellen.

Mein Zimmernachbar ist Kashif. Er kommt aus Pakistan und möchte hier seinen Doktor im pharmazeutischen Labor machen. Da er Moslem ist, betet er 5 Mal täglich und isst nur eigens gekochtes Essen, was sicherlich nicht einfach ist. Wir haben zwar dasselbe Apartment und arbeiten im selben Labor, an und für sich haben wir aber nichts weiter miteinander zu tun. Sein Kumpel Umair, ebenso Pakistani, kocht jeden Abend mit ihm zusammen. Sie kaufen nur in Läden, wo es Halal-Essen gibt (bitte mal selber googlen).

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Meine Labormeute besteht aus ca. 7 Mädels, wobei nur Je-Yun Englisch sprechen kann. Sie ist gleichzeitig Laborleiter und Sprachrohr zum Professor. Sie hatte es übrigens auch nach der Konferenz gesundheitlich erwischt. Auf dem Foto ist sie nicht mit drauf. Koreanische Mädels versuchen sich übrigens generell als „niedlich“ darzustellen 😉 .

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Apr 042012
 

Dieses Mal werde ich mal eher was über mein Dasein in Korea berichten.

Ich sollte ja eigentlich in einem Labor arbeiten, aber das ist derzeit noch nicht der Fall. Nach mehreren Tagen des Wartens habe ich dann mal die Initiative ergriffen und den Prof gefragt, was ich denn eigentlich machen soll, denn gekümmert hat sich keiner um mich. Mittlerweile bin ich soweit, dass ich am Donnerstag meine Diplomarbeit vorstellen werde, damit er Einblicke bekommt, welche Techniken ich beherrsche. Wir waren übrigens am Montag alle zusammen essen, das sei so üblich, dass man nach dem Seminar essen geht und der Prof die Rechnung zahlt. Als erste koreanisch-deutsche Annäherung hat er mir ein Bier bestellt. So muss das sein 😉 .

Am Dienstag habe ich dann nun auch meine Alien Registration im Einwanderungsbüro beantragt und konnte feststellen, dass sich Beamte wohl in allen Ländern gleichen.

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Apr 032012
 

Wie sieht ein Europäer einen Koreaner? Hierzu werde ich heute meine Erlebnisse schildern. Dazu kamen doch schon mehrfach Fragen, sodass ich mit diesem doch sehr groß geratenem Beitrag (sorry Dori 😉 ) für etwas Aufklärung sorgen will. Wer Ironie findet, darf lächeln.

Weiter unten gibt’s dann noch eine bunte Bildersammlung, bestehend aus den wundervollen Aussichten von meinem Apartment aus.

Geräusche

  • vor allem bei Männern, hier sind die älteren Semester stark betroffen
  • man schmatzt am Tisch, je lauter, desto leckerer
  • wer meint, meine Geräuschkulisse nach dem Zähneputzen sei ekelhaft, der möge sich dies um Längen lauter vorstellen und das Ganze dann auf der Straße, in jede Ecke wird hingerotzt, die Koreaner sind sehr reinlich, was ihr Körperinnenleben betrifft
  • man niest betont laut, damit es alle wissen, aber man sagt nicht Gesundheit!
  • bei Schreibtischarbeiten kaut man beständig Kaugummi oder anderes und gibt das seinen Nachbarn in Form eines Geräuschezoos wieder
  • wenn man sich unterhält, dann spricht man so leise, dass es der Nachbar nicht versteht
  • oder man schreit sich förmlich an, vor allem in öffentlichen Nahverkehrsmitteln ein aufmunterndes Erlebnis
  • mit dem Auto fährt man nicht, man hupt!
  • in Restaurants ist eine Klingel am Tisch, damit man nicht zu lange warten muss, alternativ ruft man so laut wie möglich jeogijo!
  • wenn’s prickelt, raus damit! Rülpsen in Restaurants gehört zum (naa….) guten Ton!  😉 Continue reading »
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Mrz 302012
 

Auch jetzt sitze ich wieder im Labor und nutze auf diese Weise das Internet. Jetzt habe ich aber alle Übertragungs- und Ladekabel dabei, sodass ich endlich ein paar Fotos zeigen kann.

Die Familie Engel hat mich großzügigerweise zum Flugplatz begleitet und mir einen schönen Aufenthalt in Frankfurt gewährt, danke euch beiden!

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Mrz 302012
 

Bin gut gelandet, habe am Flughafen die Zeit ganz interessant verbracht (mich wollte ein koreanischer Taxifahrer verarschen) und bin dann noch gut knappe 5 h mit dem Bus nach Gyeongsan gefahren.

Ich sitze gerade im Labor der Pharmazie und genieße gerade das Internet, da ich im Apartment keins habe.

S1-Vorschriften scheint es nicht zu geben, da die Kaffeemaschine direkt neben der Zentrifuge steht, und die eine Kollegin mich erstmal zähneputzend im Labor begrüßte.

Gestern Abend durfte ich dann auch erstmal pakistanisch bekocht werden, war ganz lecker.

Bis später!

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