Über mich

 

Nach der Beendigung meines Studiums zum Diplom-Biologen wollte ich nicht gleich eine „steile Karriereleiter“ hinaufklettern. Andererseits ist es sowieso nicht ganz einfach, den Übergang zwischen Studium und „richtiger Arbeit“ zu bewältigen. Um etwas Laborerfahrung auch mal in einem anderen Land zu bekommen und eventuell neue Möglichkeiten aufgezeigt zu bekommen, habe ich mich für ein Auslandsaufenthalt entschieden. Jedoch soll nicht nur der Fokus auf Arbeit liegen, sondern vor allem die Kultur in einem anderen Land. Als waschechter Hallenser bin ich demnach nur von jener halleschen geprägt.

Wieso geht’s denn eigentlich nach Südkorea? Ich wollte schon immer mal nach Asien reisen. Südkorea bietet sich deshalb an, weil ich seit 2000 Kontakt zu Yuri pflege, meiner „Brieffreundin“. Sie wohnt nicht in der Hauptstadt Seoul, sondern in der viertgrößten Stadt Daegu. Im Nebenort Gyeongsan arbeitet sie, und dort werde ich an der Yeungnam-Universität in der School of Pharmacy ein unbezahltes Praktikum absolvieren. Bei den Reisevorbereitungen hat man schon gemerkt, welch großer Vorteil es ist, eine Kontaktperson im Zielland zu haben, vor allem, wenn man für alles selbst verantwortlich ist.

Ich werde am 28. März von Frankfurt aus Richtung Incheon (bei Seoul) fliegen und komme einen Tag später gegen Mittag an. Anschließend muss ich eine 4-5-stündige Bus-Direktverbindung nach Gyeongsan nehmen. Am 1. Oktober fliege ich wieder zurück.