Jun 252012
 

Da ich schon einmal in Südostasien bin, dachte ich mir, kannste doch auch gleich noch andere Länder bereisen. Als Dori in Thailand tauchen war, bin ich auf den Geschmack gekommen. Jaja, ich bin Trittbrettfahrer 😉 . Aber gelohnt hat es sich auf jedenfall!

Die Philippinen bestehen aus sehr vielen Inseln. Auf der Homepage des Auswärtigen Amtes habe ich mich zunächst informiert, welche Inseln ich von vornherein ausschließen kann (Terrorismus, Bürgerkrieg, Krankheiten). Im Internet stieß ich dann auf einen Tauch-Resort, betrieben von Schweizern, also deutschsprachig. Dieses kleine Resort liegt 15 min von der „Stadt“ Sipalay entfernt, in der Punta Ballo-Bucht (die Karte kann man auch auszoomen, um sich einen Überblick zu verschaffen, wie weit Korea entfernt ist).


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Die Anfahrt war sehr umständlich, anstrengend und langwierig.

  • Apartment –> Bahnhof: 10 min per Taxi
  • Bahnhof Gyeongsan –> Bahnhof Busan: 1,5 Stunden per Zug
  • weiter zum Flughafen Busan: mind. 30 min per U-Bahn und Straßenschwebebahn
  • Flughafen Busan –> Flughafen Cebu: knapp 3,5 Stunden per Flugzeug
  • weiter zum Flughafen Bacalod: nach knapp 7 Stunden Aufenthalt, 40 min Flug
  • von Bacolod –> Sipalay: 6 Stunden per Bus
  • und weiter zum Tauch-Resort: 15 min Motorrad
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3000 Kilometer von Gyeongsan entfernt bin ich dann nach über 30 Stunden angekommen. Der internationale Flughafen in Cebu (Philippinen) war eine Katastrophe. Läden dicht, Toiletten kaputt und voller Kakerlaken, kaum Essen, kaputte Klimaanlagen, unfreundliche Sicherheitsleute, fast keine Bänke. Ich setzte mich also fast 7 Stunden auf den Fließenboden und trank Kaffee. Ab und an ging ich raus und unterhielt mich mit Taxifahrern. Schön, dass die Philippinos Englisch sprechen 😉 . Danach ging es in den Flieger auf nach Bacolod. Unterwegs konnte ich schon die Regenwolken bestaunen.

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Von Bacolod aus nahm ich den öffentlichen Nahverkehr, in dem Falle Bus. Keine Klimaanlage, Minisitze, offene Türen, Ein- und Aussteigen während der Fahrt, dutzende Händler, die während der Fahrt Sonnenbrillen und Essen verkaufen, ein Schaffner, der während der Fahrt die Tickets verkauft und locht. Zuvor musste ich einen kleinen Jungen bezahlen, als ich fragte, wo die Toilette sei. Geheuer war mir das alles nicht, zumal mich die Sicherheitsleute ignorierten, als ich nach dem Bus fragte. Hier sind zwei Videos von der Fahrt: Bacolod, die Hauptstadt von Negros Teil 1 und Teil 2. Die Leute sind echt arm. Und überall laufen Hunde herum. Besonders auffällig sind die kleinen und quietschbunten Busse, teils alte Militärtransporter der US-Armee.

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In Sipalay angekommen, regnete es: Regen- und Zyklonzeit! Komplett durchgeweicht kam ich im Bungalow an. Hier ein Blick vom Bungalow am Tag und am Abend (Lautsprecher anschalten!). Was ich dort alles – vor allem nächtens – erlebte, erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag!

 

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  Eine Antwort zu “[Philippinen] Mit Mann und Maus durch die Landen”

  1. Die Anreise war ja dann wahrlich eine Strapaze. Der Ausblick aus deinem Bungalow entschädigt dann doch aber wieder.